20. Juli bis 21. August 2011

Kunst aus der Zeit

Nowhere - Klavier-Performance

Nowhere ist ein Un-Ort mitten in der Stadt: Acht Tage lang sitzt der Klaviervirtuose Marino Formenti am Klavier, spielt, lebt, atmet, isst, schläft zuweilen in einem erbarmungslos öffentlichen und zugleich privaten Raum. Mit seinem Spiel überschreitet er die Trennung zwischen Bühne und Leben, Tag und Nacht, lässt übliche Konzertkonventionen von Zeit, Programm, Ort hinter sich und erprobt seine eigenen Grenzen: Acht Tage voller Musik, die sich ebenfalls bewusst herkömmlicher Virtuositätsdramaturgie verweigern. Das Publikum ist eingeladen, über Stunden zu verweilen, zu kommen, zu gehen, wieder zu kommen, wieder zu hören und so Musik neu wahrzunehmen.

Das Projekt Nowhere wurde zunächst in Graz im Rahmen des Musikprotokolls des Steirischen Herbsts realisiert. Dabei spielte Formenti Musik von Erik Satie, Klaus Lang und Morton Feldman im Stadtmuseum Graz. In Bregenz ist die K12 GALERIE in der Kirchstraße der Ort des Geschehens: Formenti spielt ein Programm mit Neuer und Alter Musik.

Werke von u.a. John Cage , Morton Feldman, Klaus Lang, Erik Satie Marino Formenti, Klavier

Nowhere entsteht in Zusammenarbeit mit der K12 GALERIE in Bregenz (Kirchstraße 12, circa 100 Meter vom Leutbühel entfernt) und mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Forberg-Schneider.

Gespräche mit Marino Formenti sind während der Performance leider nicht möglich. Sie haben aber Gelegenheit, den Künstler beim Festspiel-Frühstück am 31. Juli ab 10.00 Uhr im Bregenzer Festspielhaus zu erleben.

Bis zum Start dauert es noch:

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